Angela Gabriel ist Sängerin und viel mehr als das. Als vokale Überlebenskünstlerin schickt sie ihre Stimme beständig auf die Suche. "Eine Stimme, die sich keiner Tradition verpflichtet fühlt, sondern nur der Ausdruckskraft der eigenen Seele“, schreibt der Jazz-Journalist Wolf Kampmann über die Berliner Sängerin und Komponistin. Angela Gabriel schreibt englische und deutsche Texte und ist eine der wenigen deutschen Jazz-Sängerinnen, die Poesie in ihrer Muttersprache in einen Jazz-Kontext setzt.
Mit Tim Sund (p), Kai Schönburg (dr), Ingo Trinh (guit) und Boris Löbsack (e-b) umgibt sie sich mit exzellenten Musikern aus der Berliner Szene.
CD: Simply This – Nabel Records 2010
www.angelagabriel.de
DONG (Ost) wird verkörpert von der chinesischen Sängerin Vivien Lee aus Hongkong,
die schon länger in Europa lebt, konzertiert und unterrichtet.
WEST erklingt durch Volker Greve auf verschiedenen Instrumenten (Klavier,Vibraphon, Percussion)
und gibt den musikalischen Reisen des Duos viele verschiedenen Klangfarben.
Das aktuelle Konzertprogramm “ChE-JI” wird getragen von der Leidenschaft beider
Musiker für Kontraste aller Art und deren Verschmelzung:
Intensität + Leichtigkeit, Komposition + Improvisation
Melancholie + Humor
sowie das ewige Spannungsmoment Mann-Frau sind der Motor für die Konzerte von DONG-WEST.
Epiphany Project sind eine wahrlich ungewöhnliche Band! Die Musik wird geführt von der eindringlich schönen Stimme von Bet Williams, die zu einer seltenen Einheit mit Hodians klassisch geprägtem Klavierspiel verschmilzt. Dabei ist seine minimalistische und improvisationelle Spielweise stets darauf ausgerichtet, den Song in Szene zu setzen, anstatt sich selbst zu feiern. Die Inspiration für ihre Musik fanden die Weltenbummler Hodian und Williams auf ausgedehnten Reisen in die verschiedensten Länder. Unter anderem lebten sie für ein Jahr in Armenien, der Heimat von John Hodians Vorfahren und nahmen dort ihre aktuelle CD „Hin Dagh“ auf. Die Lieder von Williams und Hodian bedienen sich häufig der Sprache und Geschichte der Länder, die sie auf ihren Reisen besuchten und integrieren diese zu eine äußerst persönlichen musikalischen Vision. So singt Bet Williams auf Hin Dagh neben Eigenkompositionen in Englisch auch sakrale Texte in Aramäisch, Sanskrit, Alt-Keltisch und anderen in der populären Musik eher selten gehörten Sprachen.
www.epiphanyrecords.com
Auf seinem Debutalbum „ Panische Propheten“ (noch nicht veröffentlicht) spielte er sämtliche Instrumente bis auf das Schlagzeug selber ein. Seit Herbst 2010 hat er sich mit Michael Kersting ( Schlagzeug) und Marcel Krömker ( Kontrabass) zusammen getan um die Musik auch auf die Bühne zu bringen. Die Texte des Sängers und Songschreibers leben von einer hintersinnigen Klarheit und sezieren mit Feingefühl unsere lieb gewonnen Illusionen, ohne dabei die Hoffnung zu zerstören irgendwann vielleicht irgendwo anzukommen. Sowohl musikalisch als auch inhaltlich hebt sich die Musik angenehm vom Mainstream ab und öffnet neue Horizonte jenseits von verstaubtem Liedermachertum oder melancholischer Selbstbeweihräucherung.
www.myspace.com/goetzrausch
„Ein Sextett wie eine Big Band“ umschrieb die Presse bereits die Formation, mit der der Pianist, Komponist und Percussionist Joachim Raffel seine erfolgreichen Alben „… In Motion“ und „nir bwana“ aufnahm. „Ein Quartett wie ein Orchester“ könnte folgerichtig die Umschreibung seiner aktuellen Band mit der Sängerin und Bratschistin Katrin Mickiewicz, dem Bassisten Michael Büning und dem Schlagzeuger Christian Schoenefeldt lauten, zumal die Förderpreisträgerin des Berliner Kultursenats nicht einstimmig singt und spielt, sondern gleichzeitig singend und spielend einen einzigartigen polyphonen Kosmos entfaltet. Joachim Raffels facettenreiche Kompositionen bieten ihr dazu die ideale Grundlage. Heraus kommt ein äußerst farben- und rhythmenreiches Hörerlebnis deutsch-polnischer Zusammenarbeit, geprägt durch Intensität, weite, fast filmmusikalisch anmutende Spannungsbögen, folkloristische Nuancen und das faszinierende Zusammenspiel einer ganz besonderen Band.
www.joachim-raffel.de
Jörg Schippa ist Gitarrist, Komponist und letzlich Konzeptionalist. Sein hauptsächliches Interesse gilt der Entwicklung der eigenen musikalischen Sprache entweder im Alleingang oder als Teil eines Gruppenprozesses. Die zentralen Anregungen fand er am Beginn seiner Entwicklung im Jazz eines Miles Davis oder Jim Hall, die er wegen ihres lebenslangen Willens zur Weiterentwicklung ihrer Musik bis heute zu seinen Vorbildern zählt. Das Bedürfnis, die Musik immer weiter zu öffnen, führte schnell zu Jimi Hendrix, Ry Cooder, Prince, Tom Waits u.a. auf der einen Seite, zu Bartok, Stravinsky, Messiaen, Ligeti und neuerdings Schnittke auf der anderen Seite. Grooves, ungewöhnliche Melodien, Kompositionen, die eine deutlich europäische Handschrift tragen, bilden den Rahmen für ungezügelte, virtuose und äußerst kommunikative Improvisationen.
CD: „Rattle the Cage“ – phonector 2005 / Neues Album: 2010
www.joergschippa.de www.myspace.com/joergschippa
Azulcielo ist ein Jazz Projekt, welches im Jahr 2009 seinen Ursprung in Berlin fand, als glückliches Ergebnis des Master-Jazz Abschlusses von Lucía Martínez im Jazz-Institut Berlin (Universität der Künste UdK). Die Leitung erfolgte u.a. durch John Hollenbeck und David Friedman. Azulcielo interpretiert originelle Kompositionen von Lucía, die sich in vielen Fällen auf die musikalische und kulturelle spanische Tradition stützt, aber den gegenwärtigen Zeitgeist mit einfließen lässt, aufgrund der Jugend und Erfahrung von seinen Mitgliedern. Azulcielo bietet eine Vielfalt an Kompositionstechniken, u.a. den Kontrapunkt und die thematische Entwicklung. Diese wird in ein Projekt zusammengefasst, welches mit seinen Jazz-Improvisationen in die Kammermusik eintritt.
CD: Neues Album: 2011
www.lucimartinez.com www.myspace.com/lucimartinezazulcielo
Der gebürtige Berliner begann seine musikalische Kariere im Alter von 11 Jahren in Jülich, einer Kleinstadt zwischen Köln und Aachen. Er erhielt Unterricht in Schlagzeug und Latin Perkussion. Den Umstieg von Schlagzeug auf Gitarre vollzog Ralf aufgrund seiner Liebe zu Harmonien und Melodien. Bis heute zahlen sich die Erfahrungen am ersten Instrument in seinem ausgeprägten Rhythmusgefühl und präzisen Timing aus. Während viele Gitarristen entweder in Akkorden oder Melodien denken, macht Ralf Krebs einfach beides - eine Fähigkeit, die er sich in zehn Jahren konzentrierter Arbeit angeeignet hat. Ralf Krebs vereint die strenge, klassische, europäische Form mit der Improvisationskunst des amerikanischen Jazz, aber auch den lebendigen Rhythmen Lateinamerikas. Sein Repertoire gleicht somit einem auditiven Spaziergang durch drei Kontinente.
Die international veröffentlichten CDs „Solo - from J.S. Bach to L. Breau“ (2002), “My Room” (2005) und „Berlin“ (2010) wie auch zahlreiche Live-Auftritte spiegeln seine Versiertheit, vielmehr aber die Sorgfalt, mit der er die flüchtigen Töne wieder einfängt und seinem Publikum zuspielt.
CD: Berlin -2009
www.ralfkrebs.com
Diese Formation in der klassischen Klaviertrio-Besetzung mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug wurde in Berlin im Herbst 2001 in seiner ersten Formation gegründet. Das Repertoire umfasst Titel aus dem "Great American Songbook", die vom Leader eigens für dieses Trio arrangiert wurden. Eigenkompositionen runden das musikalische Geschehen ab. Den Musikern ist es ein Anliegen, im Idiom des swingenden Jazz zu spielen. Insgesamt sind hier drei Musiker am Werke die alle ihre eigenständige Persönlichkeit mitbringen und es auf ganz natürliche Weise verstehen, ihre Ideen zu vereinigen.
www.ralf-ruh.de
Roland Neffe pendelt seit seinen ersten künstlerischen Projekten zwischen Jazz und Neuer Musik, was sich musikalisch speziell in diesem Trio, in unkonventionellen Kompositionen niederschlägt, die unmittelbar eine eigene Handschrift erkennen lassen. Diese individuelle musikalische Sprache sowie die Verwendung von Vibraphon und Marimba eröffnet dieser Band einen umfangreicheren, klanglichen Spielraum, weit weg vom Sound bekannter Vertreter des Vibraphons. Musik die sich bewusst über Grenzen hinwegsetzt und dennoch eindeutig dem Jazz zuzuordnen ist.
CD: „Vibes Beyond“ – VÖ : 17.10.2009
www.rolandneffe.com
Tanja Siebert nimmt die Energie aus dem Erlebten und schafft es, sie in einer starken und kreativen Weise in die Musik zu übertragen, die dadurch eine emotionale Tiefe bekommt, der man sich nicht entziehen kann. Getragen von meisterhaften Arrangements der beiden Pianisten und den wunderbaren, hörbar kommunizierenden Musikern, bringt uns ihre Stimme subtile Facetten von emotionalem Bewusstsein und macht ihr zweites Album zu einem sinnlichen Klangerlebnis.
CD: „Odd Times“ – Octason Records 2011
www.tanjasiebert.de www.myspace.com/tanjasiebert
Wolfgang Benjamin Frister. Komponist und Studio- sowie Tourmusiker arbeitete mit vielen nationalen und internationalen Künstlern, doch erst mit diesem Projekt konnte er seine eigenen Ideen ohne Kompromisse realisieren. Zusammen mit den Musikern Simon Harrer (tb), Semjon Barlas (tp), Tino Derado (p), Robert Keßler (g), Thomy Jordi (b), Diego Pinera (dr), Robby Geerken (perc) ist er nun Son Madol. Diese außerordentlich kreativen und eigenständigen musikalischen Persönlichkeiten mit ihrer Liebe zum freiem Ausdruck und der Fähigkeit, sich in komplexen Strukturen virtuos bewegen zu können, verleihen Son Madol eine einzigartige musikalische Stilistik.
Nach mehreren erfolgreichen Konzerten in Berlins renommierten Jazzclubs B-Flat, Kunstfabrik Schlot und A-Trane arbeitet die Band gegenwärtig an ihrer nächsten CD.
www.myspace.com/sonmadol„The Mothership“ verschmelzen Jazz und Rock mit Minimal Music, verbinden Einflüsse aus Musique Concrète, Folk und Impressionismus zu einer ganz eigenständigen Sprache. Das Quintett, gegründet von Saxophonist Max Hacker und Keyboarder Robin Matthies, spielt Musik, die wie der Soundtrack eines Roadmovies der 10er Jahre klingt. Vom Jazz borgt sich die Band das improvisatorische Element, folksy Gitarrenriffs werden mit rockig pulsierenden Bässen und lyrischen Melodien verwoben. Hacker und Matthies arbeiten zudem mit elektronischen Klangverfremdungen. Mal hört man einen Sound vom Tenorsaxophon, der eher an Jimi Hendrix als an Joe Henderson erinnert, dann wieder ein Wurlitzer E-Piano, das vom Psychedelic Rock inspiriert scheint.
www.myspace.com/the-mothership
Das TransAtlantic Ensemble bringt frischen Wind in die Welt der Kammermusik. Die jungen Künstlerinnen nehmen sich gekonnt der zeitgenössischen Musik an und lassen dabei gleichzeitig die klassischen Standardwerke erfrischend neu erklingen. Im neuen Repertoire des Ensembles gibt es spannende Kompositionen interessanter Komponisten, wie B. Miguel del Aguila, VColeman, Jeff Scott, John David Earnest und Paquito D`Rivera.
www.evelynulex.com
Samba, Jazz, brasilianische Boleros und Afrobeats – das sind die musikalischen Stile, von denen sich der Musiker Vaitano alias Veit Hahn vor mehr als dreißig Jahren hat infizieren lassen und die er der Einfachheit halber unter dem Oberbegriff „Bossa Nova“ zusammenfasst. Und Bossa Nova ist das, von dem er nicht mehr loskommt. Ein zweijähriger Aufenthalt in Salvador da Bahia, Brasilien, hat diese Leidenschaft noch mehr als verstärkt und so ist es kein Wunder, dass sich sowohl Einflüsse und Eindrücke aus Bahia als auch aus der Wahlheimat Berlin auf der aktuellen CD des 48-Jährigen widerspiegeln. Konsequenterweise heißt das Album denn auch „Bahia – Berlin“. Hier zeichnet der Sänger, Gitarrist und Komponist für (nahezu) alle Texte, Kompositionen und Arrangements verantwortlich.
CD: Bahia Berlin - Duck Time Records 2010 -
www.vaitano.com